Herren: 7:2 gegen TC Langenhorn II – die Elbinsel regiert
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Ein Heimsieg mit Sondervermerk: Die Herren schlagen TC Langenhorn II am Samstag klar mit 7:2.
Ein Heimsieg mit Sondervermerk: Die Herren schlagen TC Langenhorn II am Samstag klar mit 7:2 – doch der Gegner reiste nur mit vier Spielern an. Was in Punkte fließt, bleibt in Punkten.
Das große Tabellenduell der Woche war angekündigt, der Gegner auf dem Papier ebenbürtig – so zumindest der Vorbericht zum Heimspieltag. Was am Samstag auf der Anlage in Wilhelmsburg tatsächlich ankam, war allerdings eine Überraschung ganz anderer Art: TC Langenhorn II erschien nur mit vier Spielern.
Fairness gebietet es, das gleich zu sagen. Vier Positionen im Einzel und zwei Doppelfelder blieben auf Langenhörner Seite leer – besetzt mit dem lapidaren Vermerk „Spieler/in nicht anwesend k.A. (w.o.)". Warum das so war, ist nicht überliefert. Ob Verletzungen, Terminüberschneidungen oder schlicht ein verunglückter Gruppenkalender – wir wissen es nicht, und wir spekulieren auch nicht gerne. Tatsache ist: Kilian Gewiss und Johannes Heymer durften ihre Einzelpunkte einheimsen, ohne einen Ball zu rühren. Gleiches gilt für die Doppel-Paarungen Schäfer/Gewiss und Mustafa/Heymer. Die Punkte zählen, die Freude ist verhalten – so ist das eben manchmal im Amateursport.
Die Matches, die gespielt wurden
Und doch war da genug echtes Tennis, um von einem guten Samstag zu sprechen.
Jörg Schäfer machte in seiner Einzel-Begegnung gegen Jonas Rathgen kurzen Prozess: 6:2, 6:2 – klar, konzentriert, ohne Umwege. Schäfer ist momentan in einer Form, die seiner Listenposition (3) gerecht wird.
Anish Mohan legte nach, was ihm am besten liegt: kompromissloses Tennis von der ersten Minute an. Gegen Alexander McLoughlin hieß es am Ende 6:0, 6:3 – der erste Satz war eine Lektion in Sachen Dominanz, der zweite bestätigte sie mit leicht mehr Widerstand.
Leon Kuklinski schlug Benedikt Haberer ebenfalls in zwei Sätzen, 6:1, 6:2, und ließ dabei keine ernsthafte Gegenwehr aufkommen.
Den einzigen Gegenpunkt in den Einzeln setzte Mohamed Mustafa, der gegen Julian Opitz mit 2:6, 1:6 das Nachsehen hatte. Opitz spielte an diesem Tag stark und verdiente seinen Punkt – Mustafa wird es nächste Woche besser machen.
Ein Doppel für die Nerven
Wer am Samstag etwas für das Herzklopfen brauchte, war beim ersten Doppel genau richtig. Mohan und Kuklinski gerieten gegen McLoughlin und Opitz in eine echte Achterbahn: erster Satz verloren (5:7), zweiter Satz zurückgeholt (7:5), Match-Tiebreak knapp abgegeben mit 7:10. Ein feines Match, das den Gästen ihren zweiten Punkt einbrachte – und dem Publikum ein schönes Stück Amateursport bescherte.
Die anderen beiden Doppel? Walkovers, wie beschrieben.
Tabellenbild nach dem Spieltag
Am Ende steht ein 7:2 auf dem Ergebnisbogen – 15:4 Sätze, 99:35 Spiele. Das verschiebt die Dinge in der Tabelle spürbar: Die Herren des TSC stehen nun mit 4:2 Punkten auf Tabellenplatz 3, hinter Winterhude-Eppendorfer TV II (4:0) und SC Union 03 (4:0), die beide erst zwei Spiele absolviert haben. Langenhorn rutscht auf 2:4 ab und hat die direkte Begegnung nun verloren.
Das Ziel für die verbleibenden Spieltage ist klar: weiter punkten, nachrücken. Der Vorbericht hatte einen engen Kampf erwartet – er wurde ein anderer als gedacht, aber das Ergebnis ist dasselbe: zwei Punkte für die Elbinsel.
Gut gemacht, Jungs – auch wenn der Samstag am Ende mehr Leistungsschau als Duell war. Manchmal ist Tennis auch das.